Obstbäume für Rheinhausen – am Samstag, den 27.4. wird gepflanzt

Es ist soweit: Die ersten 21 Obstbäume werden gepflanzt.

Rheinhauser haben bei der Bücherinsel „grüne Aktien“ gekauft, aus denen nun die Aktion finanziert werden kann. Vielen Dank dafür an alle, die sich beteiligt haben!

Wir werden uns am Samstag, den 27.4. um 11:00 Uhr an der Wiese treffen, auf der in den nächsten Jahren die Obstbäume wachsen sollen (siehe Karte weiter unten im Artikel).

Es werden alte Sorten sein wie die Goldparmäne (ein Apfel, der sehr gut gelagert werden kann), die „rheinische Schafsnase“ und der „rheinische Winterrambur“ . So wird aus einer Wiese dort in den nächsten Jahren eine Obstwiese. Damit wir uns schon einmal auf die Obstblüte freuen können, hier ein Foto, auch wenn es nicht aus Rheinhausen ist. Am Toeppersee werden wir auch höhere Bäume pflanzen als auf diesem Bild zu sehen sind, sogenannte Hochstämme.

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Der Treffpunkt wird diese Wiese sein, die zur Obstwiese werden soll:

So wird nun auch Rheinhausen einen Schritt in Richtung „Essbare Stadt“ gehen, dank der Initiative der Bürger, die für diese Aktion grüne Aktien gekauft haben und dank der Stadtverwaltung, die dafür das Grundstück zur Verfügung stellt und auch sonst tatkräftig mithilft.

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WIRD VERSCHOBEN: Pyrolysekocher-Workshop in Essen-Altenessen

Mit ein wenig gesammeltem Totholz ohne viel Rauch kochen und dabei noch
Holzkohle herstellen – geht das? Pyrolyse heißt das Zauberwort: Dabei
wird das Holz nicht verbrannt, sondern in Holzkohle umgewandelt. Die
kann man dann z.B. als Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung verwenden.
Wie man mit einfachen Mitteln — zwei Blechdosen und ein paar
zusätzlichen Teilen — einen solchen Kocher bauen kann und wie er
funktioniert, kann man beim Pyrolysekocher-Workshop lernen. Wir werden
den Pyrolysekocher „El Carbonero“ bauen und ausprobieren. Um
Voranmeldung bis zum 16.5. wird gebeten, damit das Material besorgt werden kann.

(Es kostet 20 EUR, stattdessen können die Teilnehmer die benötigten Teile
auch mitbringen, eine Materialliste kann erfragt werden).

Wo: In Essen-Altenessen in der Bäuminghausstr. 105 (grünes Gartentor) – Vom HBF U11 oder U17, Richtung Altenessen, Haltestelle Bäuminghausstraße.

Wann: Am 26. Mai um 15:00 Uhr.


Hier kann man sich den Kocher schon mal bei der Arbeit ansehen:


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Essbare Stadt….

… das wär vielleicht auch was für uns in Rheinhausen. Hier gibts einen Bericht über die „Essbare Stadt Andernach“:
Essbare Stadt Andernach

Mit den „Obstbäumen in Rheinhausen“ fangen wir an: Ein Grundstück nicht weit vom Toeppersee ist inzwischen zusammen mit der Stadt ausgeguckt, mal schauen, ob wir es in diesem Frühjahr noch hinbekommen, ansonsten wird im Herbst geplanzt.

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Rheinhausen im Wandel stellt Pyrokocher in Recklinghausen vor

Am Sonntag, den 14.10.2012 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, ist in Recklinghausen Süd verkaufsoffener Sonntag, mit buntem Treiben auf der Bochumer Straße mit vielen Markt- und Infoständen. Dabei präsentiert sich die dortige Transition Initiative Emschertal und will die Themenvielfalt zeigen, die es in den Transtion-Initiativen der Region gibt und auch „Rheinhausen im Wandel“ ist dabei.

Von Rheinhausen im Wandel wird es die Vorstellung des Themas „Terra preta“ mit seinen Aspekten Pflanzenkohle und Pyrolysekocher geben. Ein Flyer, der einen kurzen Überblick bietet, ist daher fertig. Er soll dort verteilt werden, steht aber auch hier zum Download zur Verfügung.

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El Carbonero – der erste selbst gebaute große Pyrokocher

Und hier ist er, unser erster selbst produzierter Pyrolysekocher: Die Bauteile:

2 Stück 32cm Kuchenauskühler (einer für den Fuss, einer als Topfhalter)
1 4250ml-Dose (kann man umsonst bei italienischen Restaurants bekommen)
1 12Liter-Dose mit Henkel
3 Winkel, die den Topfhalter ein Stückchen über dem Dosenrand halten
6 Schräubchen, Muttern, Unterlegscheiben 3 Musterbeutelklammern (um den Topfhalter auf den Winkeln zu befestigen)

Hier sieht man den Kocher bei der Arbeit:

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und hier sieht man ihn in seinen Einzelteilen mit der ersten produzierten Holzkohle:

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Als Holz diente diesmal gekauftes Anfeuerholz: Es pyrolysierte heftig und schnell, die Flamme ging nach 15 Minuten aus. 2 Liter Wasser brachte er in knapp 10 Minuten zum Kochen. Je nach Art der Füllung kann er aber auch bis ca. 1 Stunde brennen, so dass man mit ihm auch z.B. Kartoffeln kochen kann.

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Interesse am Kochen mit Wildkräutern?

Der Tisch der Natur ist reich gedeckt. Viele der bei uns wachsenden Wildpflanzen haben nicht nur Heilwirkungen (man denke an den Spitzwegerich, den man in Form von Hustensaft kaufen kann), sondern machen auch satt (z.B. Spitzwegerichsuppe).

Am Sonntag, dem 26.8.2012, findet deshalb bei uns ab 11:00 Uhr ein Kräuterseminar statt.

Wir werden auf einer Rheinhauser Wiese Kräuter sammeln, damit kochen und dann zusammen essen und genießen.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie teilnehmen wollen, vorher an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Sie können dies per Email an info@rheinhausen-im-wandel.de tun.

Die genaue Adresse erfahren Sie bei der Anmeldung.

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Kochen mit dem Sampada – Pyrolysekocher

Nach langem Warten (es ist gar nicht so einfach, einen Kocher aus Indien zu bekommen, nach langer Zeit ist er nun in Deutschland verfügbar!) ist er nun endlich da.

Der Pyrolysekocher „Sampada“, der das eingesetzte Holz nicht verbrennt, sondern in Holzkohle verwandelt und dabei z.B. Kartoffeln kocht. Gestern haben wir ihn das erste Mal ausprobiert. Mit cirka einem Kilogramm getrockneten Roßkastanienholz gefüllt. Das Anfeuern – mit Zeitungspapier und ein paar Kiefernzapfen – ging relativ problemlos, viel einfacher als mit den kleineren Selbstbaukochern, mit denen ich bisher experimentiert habe.

Hier sieht man das gute Stück bei der Arbeit:
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Ein Nachteil des Kochers ist, dass man nicht viel regulieren kann. Wenn er brennt, dann brennt er, und statt die Flamme runterregeln zu können, muss man beim Kartoffelkochen schon mal etwas Wasser nachschütten, weil so viel verdampft ist.

Laut mitgelieferter Bedienungsanleitung solle er 40 Minuten brennen, nach 15 Minuten war mit unserem Holz aber schon Schluss. Für diesmal kein Problem, die Resthitze reichte aus, um die Kartoffeln gar zu bekommen. Man sollte nach der Bedienungsanleitung das Holz nicht zu dicht packen, vielleicht habe ich es deshalb zu locker gepackt.

Nach dem Kochen haben wir die glühende Holzkohle auf ein Backblech geschüttet und mit Wasser abgelöscht:

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Auf diesem Foto sieht man den inneren Aufbau des Kochers ganz gut. Zwischen dem Innenteil, in dem die Holzkohle ist, und dem Außenteil steigt die Luft auf und versorgt die Flamme mit Sauerstoff. Ein bißchen Luft geht durch das Innenteil und lässt die Pyrolysegase aufsteigen. Im Innenteil ist aber nur sehr wenig Luft, damit die Holzkohle nicht verbrennt.

Die Holzkohle – die nur ganz wenig Asche enthält – muss man dann noch trocknen, wenn man sie nicht sowieso für Terra Preta im Kompost einsetzen will. Hier sieht man die Menge Holzkohle, die bei 1 X Kochen produziert wird:

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Den Kocher kann man übrigens, wenn er nicht schon ausverkauft ist, hier bestellen:

http://www.sampada.de/

 

 

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