Film über die Transition-Town-Initiative Witzenhausen

Ein Film, der die Transition-Town-Initiative Witzenhausen (bei Kassel) vorstellt:

http://content.bitsontherun.com/players/JToBYd7s-cmEeU031.js

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Pflanzentauschbörse der VHS Duisburg am Freitag, den 4. Mai 2012

Zum 25. Mal organisiert der Arbeitskreis Stadtgrün der Volkshochschule Duisburg seine beliebte Pflanzentauschbörse.
Sie findet statt

am Freitag, den 4. Mai 2012
von 16:00 bis 18:00 Uhr
im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt  1, 47049 Duisburg.

Zum Tausch mitgebrachte Pflanzen sollten nach Möglichkeit mit Schildchen versehen sein, damit die Tauschenden auch wissen, was sie eintauschen können. Wer keine Pflanzen mitbringen kann, muss nicht leer ausgehen, sondern kann gegen Spende Pflanzen bekommen. Der Erlös des Nachmittags wird für Begrünungsmaßnahmen in Duisburg verwendet werden.

Hier ein Bericht des WDR über die Börse von 2010:

 

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"Aktie Grün" für Obstbäume in Rheinhausen

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Das Projekt „Obstbäume für Rheinhausen“  Weiterlesen

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Training for Transition in Düsseldorf

Am 23./24. Juni findet ganz in der Nähe ein „Traning for Transition“ statt. Hier die Informationen
und die Möglichkeit, sich anzumelden:

http://www.tt-duesseldorf.de/tft2012.htm

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Schönwetter-Givebox in Rheinhausen

Was ist eine Givebox? Das ist die Möglichkeit, Dinge, die man selber nicht mehr brauchen kann, die aber andere noch brauchen könnten, anonym zu verschenken. Die Idee hat mittlerweile in Düsseldorf Fuß gefasst, wir Duisburger hinken da noch etwas hinterher.

Hier kann man lesen, wie das in Düsseldorf funktioniert.

In Rheinhausen gibts sowas (noch?) nicht. Das ist nun aber kein Grund zu verzweifeln. Hier sieht man unsere kleine Rheinhauser Schönwetter-Givebox (Man beachte die formschönen Stangen. Die stammen noch aus der Silvesternacht und wurden recycelt. Dazu noch eine kleine Werbung für alles-und-umsonst.de, eine Verschenkseite im Internet.)

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Die Box wird einfach bei schönem Wetter rausgestellt. Die allermeisten Dinge finden in ein paar Stunden einen neuen Besitzer, dann kann man die Box wieder ins Haus stellen.

 

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Carsharing in Rheinhausen

Carsharing in Rheinhausen geht nicht? Wenn man bei einer professionellen Firma nachfragt, ist es gaaanz, gaaanz schwierig:
20 Leute müssten schon mal bereit sein, mitzumachen, dann denkt die Firma darüber nach, in Rheinhausen ein Auto hinzustellen.
Ein toller Plan, aber 20 Leute muss man erstmal zusammenbekommen.

Es geht aber auch anders:

Wenn man Flyer „Rheinhausen im Wandel“ verteilt, wird man von netten Leuten angesprochen, die ihr Auto hier:

Nachbarschaftsauto.de

anbieten. Es ist – mit z.B. 20 EUR für das Auto plus 8,90 EUR Tagesversicherung über die Webseite plus Sprit – preiswerter als das professionelle Carsharing, die umständliche Fahrt in die Innenstadt, um das Auto abzuholen und wegzubringen, fällt weg, und es macht viel mehr Spaß.

Wer noch mitmachen will: Bei Rheinhausen im Wandel melden oder einfach bei der Webseite oben eine Buchungsanfrage abschicken. Wir erklären gerne genau, wie es funktioniert!

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Obsternte

Seit einiger Zeit ist bei uns die Obsternte im vollen Gang – weniger im eigenen Garten, die Bäumchen sind noch nicht sehr groß und tragen noch nicht viel – dafür um so mehr im Ökotop Heerdt in Düsseldorf.

Vielleicht gibt es ja auch in Rheinhausen Obstbäume, bei denen jetzt die Früchte reifen und niemand erntet sie, weil die Zeit oder die Möglichkeit fehlt.

Wer also einen Obstbaum sein eigen nennt, den er nicht beernten kann oder will oder wer gerne Obst ernten möchte, aber keinen eigenen Obstbaum hat, kann sich gerne bei uns melden. Es wäre doch schön, wenn man gemeinsam einen Erntetag verbringen könnte.

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Präsentation von Wolfgang Werminghausen zu Ökonomie, Öl und Ökologie

Man muss sich 67 Minuten Zeit nehmen, dann erfährt man eine Menge darüber, warum die nächsten Jahrzehnte wohl etwas anders verlaufen werden als die letzten:

Kollaps – Das Ende der industriellen Wachstumswirtschaft from Wolfgang Werminghausen on Vimeo.

 

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Kelly-Kettle oder Wie man sich seinen Kaffee mit ein bißchen Holz kocht

Seit ein paar Tagen haben wir einen irischen „Kelly-Kettle“, ein Kocher, bei dem man mit Holz kochen kann. Der Kelly-Kettle ist ein nach oben dünner werdender Kamin, der in einer Schüssel steht, in der das Holz brennt. Rund um den Kamin ist ein ringförmiger Kessel, in dem Wasser gekocht wird. Auf der Spitze des Kamins kann man mit einem zusätzlichen Topfhalter kochen.
Da der Kocher aber fast alle Energie ans Wasser des Kessels abgibt, ist das eher mühseliges Geschäft.
Durch den „Kamin-Effekt“ (die aufsteigende Luft zieht sauerstoffreiche Luft nach) erfolgt die Verbrennung sehr heftig und das Kaffeewasser ist in ein paar Minuten heiß. Durch die Öffnung in der Brennschale kann man Holz nachlegen, wenn man etwas längere Zeit kochen will.

Das Anzünden ist viel einfacher als beim Pyrolysekocher. Die Verbrennung ist zwar – im Gegensatz zu Pyrolysekochern – unter Zufuhr von Sauerstoff, da das Wasser aber in wenigen Minuten heiß ist und die beim Brennvorgang entstehende Holzkohle noch keine Zeit hatte, zu verglimmen, kann man mit dem Kelly-Kettle sogar Holzkohle erzeugen. Dafür muss man nur die glühende Holzkohle in der Schüssel mit einer Wasser-Sprühpistole ablöschen, damit sie nicht anschließend noch verglimmt.

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Gedanken zur Massenkarambolage bei Rostock

„Das zeigt, selbst höchsten Anstrengungen bei der Verkehrssicherheit werden durch solche extremen Naturgewalten Grenzen gesetzt.“ sagt Verkehrsminister Peter Ramsauer.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:inferno-auf-a19-sandsturm-fuehrt-zu-massenunfall-nahe-rostock/60036895.html

Dabei haben Menschen – mit großräumiger, maschinengängiger Landwirtschaft – die „Natur“ in den Zustand versetzt, in der das passieren konnte. In den USA ist das schon mal großflächig passiert, die Gegend heißt „Dust Bowl“. Wenn man Äcker zu Riesenflächen zusammenlegt und umpflügt, um in Monokulturen anzubauen, haben Menschen das ihre dazu getan, um Sandstürme auszulösen. Die nächste Trockenperiode kommt dann irgendwann. „Höchste Anstrengungen“ wären also:

– kleinere Äcker, dazwischen Hecken
– die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens steigern (z.B. Mulchen, Sickergräben)
– möglichst nicht pflügen, keinesfalls pflügen, wenn Trockenperioden zu erwarten sind
– keine nackte Erde in Trockenperioden.

Das alles passiert nicht, und das führte gestern zur Katastrophe. Sie ist also, wie die meisten „Naturkatastrophen“, menschengemacht. Das einzige, was Ramsauers Ressort mit der Katastrophe zu tun hat, ist eine Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung durch einen Dust Bowl. Interessant wäre, ob die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner die Einschätzung ihres Kollegen teilt. Dazu hab ich nichts gefunden, vielleicht fühlt sie sich einfach nicht zuständig. Dabei haben wir hier ein klassisches „interdisziplinäres“ Problem, mit dem sich Frau Aigner und Herr Ramsauer gemeinsam beschäftigen sollten.

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