Energiewende Handbuch

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Klimawandel und Erdölverknappung – wie können wir diese größte wirtschaftliche, ökjologische und soziale Herausforderung unserer Gesellschaft bewältigen? Nicht mit Atom, Kohle, Wasserstoff oder Biodiesel, sagt Rob Hopkins, sondern mit „Kopf“, „Herz“ und „Händen“:

So überschreibt der Autor die drei Hauptteile seiner Anleitung für zukunftsfähige Lebensweisen, in der er für eine aktive Umgestaltung unserer Städte und Kommunen plädiert – eine Umgestaltung, die von den Einwohnern selbst ausgeht und deren wichtigstes Ziel die Relokalisierung von Energieversorgung, Wirtschaft und Nahrungsmittelproduktion ist.

“Ein kluger und praktischer Leitfaden, der uns ermutigt, globales Denken und lokales Handeln miteinander zu verbinden” (The Guardian). In zwei Jahren beginnen die Ölquellen der Welt zu versiegen; spätestens 2010 wird wohl die weltweite Ölförderung ihr Maximum erreicht haben. Gleichzeitig steigt der Ölkonsum dramatisch. China ist bereits der zweitgrößte Automarkt der Welt – mit zweistelligen Zuwachsraten. Jede Plastiktüte, jeder Fernseher, die Tastatur, mit der dieser Text getippt wurde, jede Pille, jeder Lichtschalter, der Strom im Netz, fast alles besteht aus oder beruht auf Öl. Wir merken es an der Zapfsäule, an der Stromrechnung, an den Heizkosten: Die Nachfrage nach Öl übersteigt schon jetzt das Angebot. Es wird täglich knapper. Was tun? Selbst die arabischen Staaten, die auf dem größten Erdölvorkommen weltweit sitzen, sorgen vor für die Zeit nach dem Öl. Was tun? Sparen? Das wird nur das Ende hinauszögern. Handeln! In Großbritannien und den USA beginnen die ersten Städte und Gemeinden, sich vom Öl unabhängig zu machen. Manche haben es schon geschafft. Ohne Atomkraft.

Rob Hopkins ist der Begründer der Transition Town Initiative, das Buch eine Anleitung und Anregung zum Handeln.

In Deutsch kann man das Buch beim Verlag 2001, isbn978-3-86150-882-3, bekommen

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